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Neues von den Helden des Widerstands Februar 6, 2008, 22:57

Posted by Lila in Land und Leute.
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Gute Zeiten für Naschkatzen im Gazastreifen, denn für diese Heldentaten, wenn sie auch ohne Todesfolge blieben, könnte man sich glatt noch so ein lecker-klebrigsüßes Baklawa gönnen. Oder einen romantischen Abend mit Ulrike Putz (so, ab jetzt erwähn ich sie aber nicht mehr! ehrlich!)

In einem Kibbuz im Negev gingen gerade große Schwester und kleine Schwester an einem Spielplatz vor einem Kindergarten vorbei, auf dem Weg nach Hause. Ohne Vorwarnung fiel eine Qassamrakete. Beide Mädchen wurden nur leicht verletzt und wurden ins Krankenhaus gebracht. Ich gebe gern zu, wäre ich die Mutter dieser Mädchen… lassen wir diesen Satz lieber unvollendet. Es wundert mich nicht, daß die Mutter einen Schock erlitten hat.

Wäre die Rakete ein paar Meter weiter in einer Gruppe spielender Kinder gelandet… auch diesen Satz lassen wir lieber unvollendet.

tchelet.jpg

Doch damit nicht genug, auch ein Haus in Sderot wurde getroffen. Wie gut, daß es gerade leer war. Eine 14jährige und mehrere Erwachsene wurden leicht verletzt.

Die Raketen auf Ashkelon richteten keinen Schaden an.

Ein Tag emsiger Aktivitäten also für die tapferen Helden, die todesmutig den Zionismus in seinen Anfängen bekämpfen: bei Kindern. Ebenfalls emsig war heute wieder einmal shomer Israel

PS: Video hier.

Kommentare»

1. Christian - Februar 7, 2008, 0:16

So langsam wird mir Thatchers Idee mit der Luftwaffe immer sympathischer… :-(

Ich hoffe, allen dreien geht es bald besser.

2. Lila - Februar 7, 2008, 8:12

Schon geschehen, in den letzten Wochen greift die Luftwaffe fast täglich punktuell an.

Just several hours after a Qassam attack on a western Negev kibbutz left two girls lightly wounded, an Israel Air Force missile strike wounded three Palestinian militants in the northern Gaza Strip Wednesday evening as they tried to launch makeshift rockets into the Jewish state, Hamas and medical officials said.

Sie lassen sich einfach nicht davon abhalten, diese Dinger zu feuern, eine vollkommen sinnlose, gefährliche und teure Verschwendung von Ressourcen aller Art. Wer kann diese jungen Männer überzeugen, daß es sinnvoller wäre, eine Art unabhängiger Wirtschaft im Gazastreifen aufzubauen? Landwirtschaft, Industrie, Fremdenverkehr? Zu Oslo-Zeiten hat es das alles mal gegeben, möglich ist es also.

Und auch wir haben weiß Gott Besseres zu tun, als uns damit rumzuärgern. Im westlichen Negev leiden die Menschen jetzt seit sieben Jahren unter diesem Beschuß. Lo maspik? (Ist das nicht genug?)

3. Zur aktuellen Situation « grenzgaenge - Februar 7, 2008, 15:40

[...] Zur aktuellen Situation 7 February 2008 at 1:40 | In Fremde Federn | http://rungholt.wordpress.com/2008/02/06/neues-von-den-helden-des-widerstands/ [...]