Nacheinander, gleichzeitig Februar 5, 2008, 23:17
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Der Anschlag in Dimona ist, wie schon gestern gemunkelt, von zwei Attentätern aus Hebron verübt worden. Sie sind ganz einfach zu Fuß über die Grenze gekommen, denn die Apartheids-Mauer ist noch nicht überall fertig und man kann mit Leichtigkeit vom Gebiet der PA nach Israel gehen. (Wie die Grenze zu Ägypten.) Die Menschen in Hebron sind empört über die Grausamkeit, mit der ein israelischer Polizist den verletzt am Boden liegenden Shahid erschoß, bevor der den Sprengsatz zünden konnte, nach dem seine linke Hand schon griff. Man möchte zynisch werden und denken, da der junge Mann doch so gern als Märtyrer enden wollte, hätte er dem Polizisten doch eher dankbar sein können… aber man möchte ja dann doch nicht zynisch werden.
Außerdem bekennt sich mit stolz-bescheiden die Hamas zu dem Anschlag. Natürlich - Israel hat sie nicht als Verhandlungspartner anerkannt, sie also praktisch zum Terror gezwungen, der ja bekanntlich Allheilmittel ist. Ach so - Israel will nicht mit der Hamas verhandeln, weil sie immer schon eine Terrororganisation war. Ja, das ist sie wirklich.
Heute früh sind auch gleich Qassams geflogen, in ein Industriegebiet, und haben glücklicherweise niemanden verletzt. Und so hat Israel heute früh ein offizielles Quartier der Hamas angegriffen - diesmal kein leeres, symbolisches Gebäude. Dabei sind sieben Menschen Terroristen ums Leben gekommen.
Die Hamas hat nicht lange gefackelt und weitere Qassams abgeschossen. Diesmal haben sie getroffen und es gibt sechs Verletzte, darunter ein 14jähriges Mädchen. Nachdem die Helden gestern eine Physikerin getötet und ihren Mann schwer verletzt haben (beides Neueinwanderer aus der früheren Sowjetunion, die an der Uni Beer Sheva forschten und lehrten), haben sie heute gezeigt, was sie für eisenharte Männer sind und sich an eine 14jährige gewagt! Grund für weitere stolze Bekenner-Reportagen mit Ulrike Putz, würde ich sagen.
Dimona…
Sderot… zivile Opfer
Heute abend dann (ich habe eigentlich die Kibbuz-Vollversammlung über unseren Videokanal gesehen, weil ich doch Freitag wieder an der Wahlurne Dienst habe und informiert sein will) hörte ich, daß die Palästinenser, diese Genies der Selbstzerstörung, doch tatsächlich Qassams in Richtung Ägypten gefeuert haben. Wenn das stimmt (bisher liegen noch keine bestätigten Meldungen im Internet vor), dann darf man gespannt sein, was die Ägypter nun sagen. Kein souveräner Staat läßt sich gern beschießen, Ägypten macht da keine Ausnahme, denke ich.
Und was machen gleichzeitig jüdische und israelische Freiwillige? Helfen im Tschad, in einem Lager für geflüchtete Sudanesen. Eine NGO namens IsrAid hat geprüft, was die Menschen im Tschad brauchen, und ist zum Schluß gekommen, daß sozialpädagogische und therapeutische Betreuung mindestens ebenso wichtig ist wie Medikamente, Wolldecken und Schuhe.
Psycho-social treatment may not be the first words to come to mind when visiting refugee camps in the desert, but after a month in the various camps, it is hard to imagine life without it. Signs of rehabilitation of community and personal lives are evident wherever we visit. It is crucial, much like the clean water, food and medical care provided by other NGOs.
Warum machen diese Juden und Israelis das? Haben sie nicht genügend Streß zuhause?
“For HIAS, Judaism’s commitment to tikkun olam [repairing the world] is a value of paramount importance, and our Jewish community’s dedication to helping end the genocide in Darfur and care for the victims is central to our humanitarian mission,” says Gideon Aronoff, president and CEO of HIAS. “One of the finest ways that we and the numerous Jewish organizations and individuals around the world who have supported and collaborated with us in this work can honor the memories of the Jews who perished during the Holocaust is to remember their suffering and struggle to care for today’s victims of genocide, terror and persecution like the Darfuris we have the honor to serve in Chad.”
Ja, viele Menschen sind sicher, daß die Juden die Erziehungsanstalt Shoah unbelehrt verlassen haben, trotz der Anstrengungen der Betreiber, eindrucksvolle Lehrmethoden zu nutzen. (Immerhin haben die Enkel der Betreiber daraus gelernt!) Aber hier verbinden sich grundlegende Werte des Judentums, tikkun olam, mit Einsicht in die Nöte von Überlebenden - und führen zu aktiver Hilfe.
Für mich sind die Kunsttherapeuten, Sozialpädagogen und Psychologen, die den Menschen aus Darfur helfen, aus den Scherben ihres früheren Lebens ein neues aufzubauen, ja nur daran zu glauben, daß es möglich ist - für mich sind sie Helden und Verkörperung all dessen, wofür Am Israel steht. Es ist möglich, daß viele Menschen überhaupt nicht wissen, wie viel tikkun olam Juden Tag für Tag leisten.
Bestimmt wissen die Theoretiker, die hinter beschädigten Glasfaserkabeln im Mittelmeer mal wieder sofort eine Verschwörung des Shabak oder Mossad wittern, noch viel mehr über Juden und Israel.
Of course, logic never comes into play for these people; it’s got to be Israel’s fault. Well, I’ve got a theory of my own. Instead of saying that Israel and/or the CIA - which, as we all know, controls Iraq nowadays - deliberately cut the cables to isolate the Arab world, and especially Iran, and set it up for “something,” I think it was the Arabs/Iran themselves that did the cutting to make Israel look bad by having something to blame on us. Or we could just call it a draw, and attribute the breakages to bad winter weather and infrastructure failure - not unheard of with underwater cables.
Why wasn’t Israel affected? Simply because we use a different cable, with Egypt and company refusing to allow Israel to rent bandwidth on the same one it uses. Israel’s cable is called MedNautilus (http://www.mednautilus.com), originally put together by a consortium that involved Israelis, but is now wholly owned by Spain’s Telefonica.
Wer könnte es auch sonst gewesen sein? NUR Israel, vollkommen klar.
Und außerdem hat der Papst heute das lateinische Karfreitagsgebet umgeändert, das vorher die Blindheit der Juden beklagte, und sogar eine Bitte zur Erhaltung des Volks der Juden eingefügt. Würde ich ja gern mal auf Latein lesen (falls davon noch was in meinem Kopf geblieben ist).
Hab ich schon mal erwähnt, daß in Israel NIE derselbe Nachrichtentext zweimal verlesen wird? Auch wenn man im Abstand von einer halben Stunde Nachrichten hört - was außer mir fast alle machen - es ist immer eine neue Schlagzeile.
Ein kleines Land Februar 5, 2008, 19:05
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so lautet ein wirklich altes Lied von der Kultband aus Y.s Jugend, Kaveret. Ich habe auf Youtube nur einen Video mit einem Sketch zu Anfang gefunden, der leider etwas lang und ohne Hebräisch auch nicht witzig ist - einfach vorspulen, das Lied fängt bei 6:44 an. Mein Gott, waren sie alle noch jung! Gidi Gov - ein magerer Junge. Die zarten Anfänge des israelischen Fernsehens. Y. ist damals zu ihren Konzerten gegangen, und wir haben alle Lieder auf CD, die Kaveret je eingespielt hat. Ich hoffe, die israelische Art Humor ist verständlich….
Der Text ist hier:
MEDINAH K’TANAH ![]()
Be makom dey rachok karov lechan
Asafnu at atzmeinu
Hevenu chavereinu
Velo amarnu mi umah
Badarom batzafon o bamerkaz
Shakarnu ktzat shamayim
Dma’ot hevi’u mayim
Patachnu eretz chadashah
Medina k’tanah mitchameket mizarah
Et haktovet lo timtza
Hi shmurah betoch kufsah
Be’olam kol kach kasheh
Lehitbalet ze lo yafe
Nitchabe kan velanetzach lo netzeh
Shney batim, shney susim, shloshah etzim
Nos’im tamid baregel
Sharim shirim b’li degel
Noshmim shanim lelo sibah
Milchamot asonot cholfim batzad
Anachnu betocheinu
Vekol mah she’etzleinu
Tamid niten lemechikah
Medina k’tanah…
Yom echad im kedai ulai netzeh
Kol od na’amod la’orech
An(i) lo margish t’atzorech
Nichyeh namut ve’az nir’eh
Medina k’tanah…
A SMALL COUNTRY
In a rather distant place, near here
We gathered ourselves
We brought our friends
And didn’t say who or what
In the south, in the north or in the center
We rented some sky
Tears brought water
We opened a new country
A small country evades trouble
You won’t find the address
It’s kept inside a box
In such a difficult world
To be prominent isn’t nice
We’ll hide here and never leave
Two houses, two horses, three trees
We always travel on foot
We sing songs without a flag
We breathe for years for no reason at all
Wars and disasters pass us by
We are inside ourselves
And everything that’s here
Is always easily erased
A small country…
Some day if it’s worthwhile perhaps we’ll leave
As long as we remain standing
I don’t feel the need
We’ll live, we’ll die, then we’ll see
A small country…
Das ist eigentlich auch eine Art Nationalhymne. Auch wenn der Rest der Welt uns als Kraken und Gigant sieht, bleiben wir nach wie vor in den Worten von Kaveret ein kleines Land, das am liebsten nicht auffallen würde. Denn das ist unfein. Wir überstehen die Kriege und Katastrophen, und das Leben hier kann jederzeit ausgelöscht werden.
Die letzten Worte, Nichyeh namut ve’az nir’eh, sage ich ganz oft und höre sie auch sehr oft. Eigentlich sagt man ja, Nichyeh ve-nir’eh, wir werden leben und wir werden sehen. Abwarten und Tee trinken, würde man auf Deutsch sagen. Aber Abwarten, Sterben und dann Tee trinken, das ist die Version von Kaveret, und es paßt ganz gut zum Lebensgefühl hier.
Und so sehen viele Israelis das mit der Zunkunft. Erst leben wir, dann steben wir, und dann sehen wir mal.
Noch Musik Februar 5, 2008, 18:25
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Diesmal von Mashina. Als ich neu in Israel war, war auch Mashina gerade erst ein aufsteigender Stern und gaben ein Konzert bei einem riesigen Treffen von Neueinwanderern, wo ich auch war.
Das Lied Tachzor, tachzor hat Quarta als kleines Mädchen auf sich bezogen. “Al-tivki, achot ktana”, weine nicht, kleine Schwester, “zäh lo pashut, at mevina”, es ist nicht leicht, verstehst du?
Hebrew
תחזור, תחזור תן לי גב
מתי, מתי אני אוהב
אולי, אולי אני נגנב
חלום, חלום לך עכשיו
זה כתוב בספרים בשירים במפות הכוכבים
מה כולם מחפשים את האושר מקווים
והגורל צבעו אפל עמוק בפנים
אל תבכי אחות קטנה זה לא פשוט את מבינה
מחר, מחר יום חדש
אויר, אויר אני נרגש
תחזור, תחזור תן לי גב
אולי, אולי אני אוהב
matay matay ani ohav
ulay ulay ani nignav
chalom chalom lech achshav
ma kulam mechapsim et haosher mekavim
vehagoral tziv’o afel amok bifnim
al tivki achot ktana ze lo pashut at mevina
avir avir ani nirgash
tachzor tachzor ten li gav
ulay ulay ani ohav
When, when I will love
Perhaps perhaps I freak out now
Dream dream, go now
What everybody’s looking for — The happiness, they hope
And the destiny’s color is deep dark inside
Don’t cry little sister, you should understand it’s not simple
Air, air, I’m excited
Come back come back, back me up
Perhaps perhaps I will love
Reaktionen Februar 5, 2008, 0:36
Posted by Lila in Land und Leute, Presseschau.52 comments
Ynet zeigt ein Bild und auch einen Video von der Freude im Gazastreifen. Blumen und Süßigkeiten werden verteilt - dafür und für Waffen reicht es immer. Sie bestätigen damit auf zynische Art und Weise unseren zynischen Ausspruch, daß wir sie nur auf eine Art und Weise zufriedenstellen, ja glücklich machen können - indem wir sterben. Solange wir uns so hartnäckig weigern, uns töten zu lassen, ist der Konflikt wohl wirklich unlösbar.
Das ist für mich Barbarei. Die Feierlaune, das zufriedene Lächeln auf den Gesichtern.
Und es markiert für mich einer der größten symbolischen Unterschiede zwischen der zivilisierten Welt und der unzivilisierten, tut mir leid, so politisch unkorrekt das klingt. Wer den Tod einer unschuldigen Zivilistin beim Einkaufen als Sieg bejubelt, ist erstens ein Feigling. Und zweitens ein Barbar.
(Natürlich, natürlich meine ich nicht alle Palästinenser. Der Graben geht da mitten durch, wie viele auf jeder Seite stehen, vermag ich nicht zu beurteilen. Doch behüte mich der Himmel vor Generalisierungen, Haß und Bitterkeit, die sind von Übel.)
Außerdem aber lasse man sich diese Sätze mal auf der Zunge vergehen:
Zu dem Anschlag bekannte sich eine militante Gruppe mit Verbindungen zur Fatah-Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP erklärten die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, sie hätten die “Märtyreraktion” gemeinsam mit der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) ausgeführt.
Nochmal langsam zum Mitschreiben: eine militante Gruppe mit Verbindungen zur Fatah-Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. Der nette, silberhaarige Opa, mit dem wir Frieden machen sollen, auf dessen Versprechungen wir bauen sollen und dem wir die Sorge für unsere Sicherheit übertragen sollen. Derselbe.
Al-Aksa-Sprecher Abu Fuad sagte, die beiden Attentäter seien über Ägypten nach Israel gelangt, nachdem der Grenzzaun vom Gazastreifen nach Ägypten am 23. Januar von Mitgliedern der Hamas eingerissen wurde. Damit sei die seit einem Monat geplante Aktion möglich geworden.
Jedes weitere Wort zum Thema “warum Israel Grenzen zwischen sich und den Palästinensern sehen will” ist wohl überflüssig, oder? (Zur Erläuterung: die 230 km lange Grenze zwischen Israel und Ägypten ist ungesichert. Trotz Patrouillen der Grenzpolizei dringen immer wieder Leute ein.)
Mahmud Habbasch, ein Minister in Abbas’ Regierung, verurteilte den Anschlag ebenfalls, beschuldigte aber Israel, mit seinen Angriffen auf Extremisten im Gazastreifen eine Atmosphäre der Gewalt zu schaffen. Damit trage Israel Verantwortung für die Eskalation der Lage.
Aber selbstverständlich, wann hätte Israel mal nicht die 100%ige Verantwortung getragen? Unser Grotten-Olmert mag ja schon schwach sein im Übernehmen von Verantwortung für seine Taten, aber er sieht im Vergleich zu den Palästinensern geradezu wie ein Über-Ich-Freak aus.
In Gaza sagte Hamas-Sprecher Ajman Tahan, er wisse nicht, ob seine Organisation an dem Anschlag beteiligt gewesen sei. Er bezeichnete die Tat jedoch als gerechtfertigt.
Ja ja, auf jeden Fall. Ist doch klar. Solange Zionisten sterben, war die Aktion ein Erfolg. Ich meine, wenn ich so einen Ausspruch erfunden hätte, würde ich mich dem Vorwurf der üblen Nachrede aussetzen…
In der JPost findet sich ein Video mit ähnlichen Sprüchen. Es interessiert mich wirklich, ob sowas auch in Deutschland gesendet wird, obwohl es doch mit der Wahrnehmung der Palästinenser als friedlicher Opfer kollidiert - oder ob man aus irgendwelchen Gründen darauf verzichtet, diese liebgewonnene Illusion zu zerstören….
In Ynet lese ich auch ein Interview mit dem Polizisten, der den zweiten Selbstmordattentäter erschoß, bevor er mit seiner Hand an den Gürtel langen und den Sprengsatz auslösen konnte. Ich nehme an, das kommt in den deutschen Nachrichten nicht vor (wer will sich schon den Rosenmontag kaputtmachen lassen? — immer auf die Jecken!!!) - aber hier kam eine Aufnahme, die zeigt, wie es zuging.
Die beiden Attentäter waren wohl etwas paddelig, haben sie sich denn nicht klargemacht, daß einer verletzt wird, wenn er zu nah am anderen steht? Der von seinem Kumpel verletzte verhinderte Shahid lag am Boden, den Gürtel noch um die Hüften, da kamen schon Bürger und Sanitäter, um ihm zu helfen. Als sie den Gürtel entdeckten, warnten sie sofort alle Umstehenden.
Die Polizei versuchte, die Leute zu entfernen, aber einige Sanitäter wollten die blutend am Boden liegenden Opfer nicht alleinlassen. (Wann hätte sich ein Israeli je eine Anweisung geben lassen, ohne lautstark zu widersprechen?) Während die Umgebung noch geräumt wurde, versuchte der verletzte Attentäter verzweifelt, seinen Sprengsatz zu zünden. Bevor es ihm gelang, erschoß ihn ein Polizist.
Beim BBC gibts ein Video des Ablaufs. Als Y. diese Bilder sah, meinte er, “es wird sich bestimmt wieder jemand finden, der diese Schüsse als Beweis für Israels Brutalität ins Feld führen wird”. Ich wollte schon erwidern, daß niemand so blöd sein kann, aber dann erinnere ich mich an mindestens 150 Beispiele gleichzeitig, in denen israelische Not- oder Gegenwehr sehr ungnädig aufgenommen wurde (inklusive Entebbe!) und schloß den Mund wieder. Wer solche Reaktionen findet, soll sie mir bitte im Interesse meiner seelischen Gesundheit vorenthalten. Danke.
Wenn keine Gefahr für Umstehende besteht, wird natürlich nicht geschossen, sondern der Attentäter im Krankenhaus gesundgepflegt, wie die von mir schon öfter erzählte Geschichte vom Anschlag auf der Megiddo-Kreuzung beweist. Er wurde mittels Roboter hochgehoben und aus der Ferne sein Sprengsatz unschädlich gemacht (den er wohl nicht auf dem Körper trug).
Dann kam er ins Krankenhaus in Afula, wo auch Opfer von Anschlägen lagen, und wurde gesundgepflegt. Er war so keck, dem Team von jüdischen und arabischen Ärzten zu danken, das ihn gerettet hatte, und zu verkünden, das Leben sei doch schön. Allerdings.
War es für die arme Frau bestimmt auch, die heute begraben wird.
Wollen wir nur hoffen, daß die düsteren Prophezeiungen nicht wahr werden und der Süden nun nicht weiteres Leid erfahren muß. Ebensowenig wie der Norden. (Von Osten und Westen kann bei einem so schmalen Handtuch wohl kaum die Rede sein.)
Das Schlußwort überlasse ich meiner Blog-Neuentdeckung Gila.





