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Aufgetaucht Juni 7, 2007, 16:10

Posted by Lila in Kibbutz, Kinder, Katzen.
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nach einer arbeits- und ereignisreichen Woche. Jeder Tag war gestopft voll mit Verpflichtungen, Erlebnissen, Begegnungen. Ich war jeden Tag von morgens früh bis abends spät unterwegs, fast wie eine Dienstreise. Ich weiß noch nicht, wie weit ich diese Woche blogmäßig verwursten werde. Erstmal habe ich tonnenweise Wäsche gemacht. Wie schlau war es doch von Y., eine Zehnkilo-Maschine anzuschaffen!

Die letzte Woche war auch deshalb so chaotisch, weil Y. ebenfalls Daueralarm in seinem Job hatte. Die Zeiten, in denen er mal zurückschalten kann, sind wohl vorüber. Und dann kam zu den normalen langen Arbeitszeiten noch eine ganze Reihe Pannen (ein Zulieferer hatte statt Schwefelsäure schweflige Säure geliefert, und bis das auffiel, war schon viel Unheil angerichtet, das mein Mann dann richten durfte…), so daß er ebenfalls von morgens fünf bis nachts um elf eingespannt war. Das war eigentlich nicht so geplant… und hat mir die interessanten und menschlich wunderbaren Seiten meiner Arbeit verdorben. Ich dachte immer, “was ist mit den Kindern?”

Natürlich habe ich oft angerufen, dafür hat man so ein Handy ja. Bis vier Uhr nachmittags war kein Problem, weil Quarta bis dann das Kinderhaus-Angebot hat. Nicht als ob sie da so oft wäre, wenn ich zuhause bin - aber wenn ich es eben nicht bin, ist sie dort gut versorgt, hat ihre Freundinnen, geht in den Kunstraum, ins Schwimmbad oder auf den Sportplatz. Und nach vier? Jeden meiner Anrufe hat Primus mit ruhiger Stimme beantwortet. “Mach dir keine Sorgen, Mama, die Hausaufgaben für Sachkunde haben wir schon gemacht. Abba war hier und hat uns Abendessen gemacht. Quarta ist vergnügt. Tertia liest ihr gerade vor. Secundus spielt noch Tennis, er müßte aber gleich wiederkommen. Mama, ist schon gut. Ich kümmer mich drum.”

So ging es also auch. Aber trotzdem, was bin ich froh, daß nun ruhigere Tage einkehren und ich selbst das Abendessen mache. Übrigens haben Primus und Tertia, die häuslichen unter meinen Kindern, die Kinderzimmer tadellos in Schuß gehalten und sogar in Küche und Bad nicht viel für uns zu tun gelassen. Ich behaupte zwar immer, daß ich es für gut halte, wenn Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, und es hat sich auch praktisch bewährt - aber ich übernehme die Verantwortung liebend gern wieder selbst.

Wir werden uns mit einem ruhigen Familienwochenende für die letzte Woche entschädigen.  Oder einem schönen Familienausflug. Irgendwas. Hauptsache alle zusammen.