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Nicht vergessen Juni 2, 2007, 23:21

Posted by Lila in Land und Leute.
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Heute wurde ich daran erinnert, daß von den beiden von der Hisbollah entführten Soldaten, Udi Goldwasser und Eldad Regev, noch immer kein Lebenszeichen gekommen ist. Daß Gilad Shalit irgendwo im Gazastreifen oder sonstwo in einem Erdloch sitzt. Daß Batya Arad gestorben ist, ohne zu wissen, wo ihr Sohn ist, was mit ihm geschehen ist. Vielleicht werden wir es nie wissen. Wir kennen alle MIAs und erinnern uns an sie.

Ich habe heute die Brüder und Schwestern von Omar Saouad gesehen. Sie sehen ihm so ähnlich, die ganze Familie. Die drei Toten von Har Dov, die Qual, bis ihr Tod bekannt war, der hohe Preis für die Leichen – all das kann uns jederzeit wieder bevorstehen. An unseren Grenzen gibt es keine Routine.

Und die Beduinen, die für ihren Einsatz für den israelischen Staat den höchsten Preis zahlen, den es gibt – wir müssen alles tun, um ihnen in ihrer doppelten Bemühung beizustehen. Einerseits wollen sie ihre Tradition bewahren, andererseits nicht allein in der Tradition befangen bleiben. Schade, daß ich keine Kamera dabeihatte, als mir der Laptop im Beduinenzelt (dem „härenen Haus“) der Saouads auffiel. Wäre vielleicht ein passendes Symbol gewesen für die doppelte Ausrichtung der Beduinen, einer Minderheit in einer Minderheit.
An einer der Säulen klebte ein Aufkleber aus der Zeit der Suche nach Lebenszeichen der Drei. „Ima mechaka babait“ stand darauf – Mutter wartet zuhause.  Ging mir wie ein Stich durchs Herz. Ich hätte gern gesagt, daß wir ihn nicht vergessen haben, aber ich konnte nicht. Mögen die, die noch nicht zuhause sind, bald heimkehren. Ein Artikel in Haaretz gibt neue Hoffnung.

Walla… Juni 2, 2007, 22:59

Posted by Lila in Land und Leute.
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… ich gebe es zu, ich bin überrascht. Ein ausführlicher Artikel, ausführlich nach SPon-Maßstäben, und auch fair genug, über den Boykott.  Well played, SPon.