Yom Yerushalaim Mai 16, 2007, 22:23
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Der Jerusalems-Tag. Leider waren so starke Regenfälle, daß die Festlichkeiten ausfielen. Aber im Fernsehen bin ich auf eine schöne Sendung gestoßen, über eine Familie von Künstlern in Jerusalem. Armenier, Töpfer, Maler. Jeder Tourist wird wohl ein Tellerchen oder einen Kelch armenischer Keramik aus Jerusalem gekauft haben, man sieht sie überall. So oft, daß man schon gar nicht mehr hinguckt. Dabei lohnt sich das Hingucken.
Im Mittelpunkt des Films steht die Künstlerin und Matriarchin der Künstlerfamilie, Maria Balian. Sie hat der Stadt Jerusalem eine wunderschöne Wand geschenkt. Volkskunst, die die Flügel ausbreitet. Das war schön. Was für ein Glücksfall, daß ich wirklich durch Zufall auf diese Sendung gestoßen bin.
No news is good news Mai 16, 2007, 9:33
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Erinnert sich noch jemand an die Grabungen am Mugrabi-Tor? Hm, diese Grabung, mit der die Israelis den Tempelberg und die darauf gebauten Moscheen tueckisch zum Einsturz bringen wollte, nicht wahr? Da war doch was. Haben wir wirklich lange nichts mehr von gehoert. Graben die noch? Sie graben. Aber die Unruhen?Ohne Unruhen wird ueber die Grabungen nichts berichtet. Sie haben keinen Nachrichtenwert.
Inzwischen haben alle Untersuchungen gezeigt, dass an allen Anschuldigungen nichts dran war. Die Unruhen und Proteste waren, wie Lila gleich gesagt hat, pure Propaganda. Doch wollen wir wetten? Der Schmutz, der nach uns geworfen wurde, bleibt trotzdem kleben. Wenn wir in ein paar Jahren nachfragen, werden die Leute sich an die Unruhen erinnern und dass Israel die Moslems irgendwie gekraenkt oder geaergert hat. Dass die Anschuldigungen pure Verleumdung waren, ein Vorwand fuer Randale, daran wird sich keiner mehr erinnern.
Das zumindest ist mein Eindruck - aus langjaehriger Erfahrung gewonnen.
Cut and paste Mai 16, 2007, 7:14
Posted by Lila in Land und Leute.9 comments
So stehts auf der ARD-Website:
Bei Raketenangriffen der Hamas auf die israelische Stadt Sderot sind nach jüngsten Angaben 20 Israelis verletzt worden, eine Frau schwer. Auch am späten Abend schlugen erneut mehrere Raketen in der Stadt ein.
Auch heute früh schlagen wieder Raketen ein. Die Bewohner sind fertig mit den Nerven, sie fühlen sich von uns alleingelassen. Was tun?
Später hieß es allerdings, Israel wolle trotz des massiven Raketenbeschusses vorerst nicht militärisch reagieren. Wie die israelische Tageszeitung “Haaretz” unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, habe sich das israelische Sicherheitskabinett zur Zurückhaltung entschlossen.
Ja, wir halten uns seit Monaten zurück. Wenn es keine Verletzten gibt, bemerkt außer den Einwohnern von Sderot die Raketen nicht.
Angesichts der schweren Gefechte rief der EU-Außenbeauftragte Javier Solana alle Seiten zur Mäßigung auf. “Die Lage ist sehr ernst”, erklärte er nach einem Treffen mit dem palästinensischen Außenminister Siad Abu Amr in Brüssel.
Alle Seiten. Meint er uns? Vermutlich. Er muß ja ausgewogen und fair sein, nicht wahr.
PS: Für SPon ist das keine Meldung wert. Die warten mal wieder auf unseren Gegenangriff und eine schöne Schlagzeile: Israelische Vergeltung oder Israel greift an oder so. Aaaaah.

